Klaus   Rosenschild

Wie bei vielen Zeitgenossen hat auch Klaus Rosenschild schon in früher Kindheit mit einer Briefmarkensammlung
begonnen. Mit Hilfe einer großen Berliner Wohnungsbaugesellschaft hatte er bereits Mitte der 60er Jahre eine
Sammlung mit Briefen und Stempeln aus allen westdeutschen Städten zusammen gestellt.

Nachdem in diesem Fundus dann auch immer 1- und 2-stellige Leitzahlen auftauchten, forschte er nach
und entdeckte dabei seine neue Leidenschaft um die Entstehungsgeschichte der Postleitzahlen.

Im Jahre 1941 wurde es kriegsbedingt notwendig, den Päckchenversendungsdienst zweckmäßiger zu gestalten.
Durch Verfügung Nr. 407 vom 25. Juli 1941 des Reichspostministeriums wurde das Reichspostgebiet in
24 Päckchenleitgebiete eingeteilt. Nach dieser Einteilung wurden ab 1. September des gleichen Jahres
Päckchen durch Einlieferungsämter und Päckchensammelstellen in Leitgebietsbeuteln zusammengefasst.

Das sich bewährende Muster des Päckchendienstes wurde laut Anweisung des Reichspostministeriums vom
19. Oktober 1943 auf den Briefverteildienst angewendet. Durch Presse- und Rundfunkkampagnen wurde die
Bevölkerung dazu angehalten, die “Postleitzahlen” im Postverkehr zu benutzen.
Die Postverwaltung nahm durch Verfügung Nr. 175 vom 6. Juni 1944
die Postleitzahlen in ihre Tages- und Gummistempel auf.

Hier können Sie den Flyer zu der Ausstellung einsehen
FlyerKR.pdf
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© Jürgen Berger